} Antragstellung

Bitte suchen sie grundsätzlich vor der Antragstellung das Gespräch mit:
Dr. Martin Hoernes, Tel. +49 89 636-310-25; -28

Anträge bitte als ein pdf an sowie per Post an:
Ernst von Siemens Kunststiftung
Dr. Martin Hoernes
Wittelsbacher Platz 2
80333 München

Ankauf

Bei der Förderung eines Ankaufs erwirbt die Ernst von Siemens Kunststiftung grundsätzlich Eigentum bzw. Teileigentum des geförderten Kunstwerks.
Näheres regeln die Förderrichtlinien und der Mustervertrag.

Anträge auf Ankaufsförderung enthalten:

  • ein Anschreiben
  • eine Darstellung des zu erwerbenden Kunstwerks und der Gründe, die für den Erwerb sprechen
  • die Angabe des Kaufpreises (eine Kopie der Rechnung) und des Finanzierungsplans, einschließlich der Eigenmittel/-leistung und weiterer Sponsoren- und Fördermittel
  • eine lückenlose Darstellung der Provenienz
  • Eine Stellungnahme des Museumsrestaurators zum Zustand des Kunstwerks
  • die Versicherung des Antragstellers, dass alle Möglichkeiten der Preisverhandlung ausgeschöpft sind
  • mindestens zwei Gutachten von unabhängigen und möglichst im aktiven Dienst stehenden Fachleuten, die sich zum Rang des Kunstwerks, zu seiner Bedeutung für die ankaufende Sammlung und zur Angemessenheit des Preises äußern
  • eine Abbildung des Kunstwerks, auch digital (300 dpi auf Din A4)

Restaurierungen

Anträge auf Förderung eines Restaurierungsvorhabens enthalten:

  • ein Anschreiben
  • eine Darstellung des zu restaurierenden Kunstwerks mit seiner Bedeutung für die Sammlung
  • das Restaurierungskonzept mit Zeitplan und Angeboten
  • einen Kostenplan einschließlich der Eigenmittel/-leistung sowie weiterer Sponsoren- und Fördermittel
  • mindestens eine Abbildung des Kunstwerks, auch digital (300 dpi auf Din A4)

Ausstellungen

Anträge auf Ausstellungsförderung enthalten:

  • ein Anschreiben
  • eine Beschreibung des Ausstellungskonzeptes
  • einen detaillierten Kostenplan des gesamten Ausstellungsvorhabens einschließlich der Eigenmittel/-leistung des Veranstalters, weiterer Sponsoren- und Fördermittel und der erwarteten Einnahmen insbesondere aus Eintritt und Katalogverkauf
  • Verlagsangebote für den Katalogdruck und das Inhaltsverzeichnis des Katalogs
  • die Angabe weiterer Förderer und Sponsoren, die angesprochen wurden
  • einen Zeitplan

Bestandskataloge

Anträge auf Förderung eines Bestandskatalogs enthalten:

  • ein Anschreiben
  • eine Beschreibung des Bestandes und die Konzeption des Bestandskatalogs
  • Informationen zu den wissenschaftlichen Bearbeitern
  • einen Zeitplan
  • einen Kosten- und Finanzierungsplan mit Verlagsangeboten

Zwischenfinanzierung

Anträge auf Vor- und Zwischenfinanzierung enthalten:

  • ein Anschreiben
  • eine Darstellung des zu erwerbenden Kunstwerks und der Gründe, die für den Erwerb sprechen
  • die Angabe des Kaufpreises und des Finanzierungsplans, einschließlich der Eigenmittel/-leistung und weiterer Sponsoren- und Fördermittel
  • eine lückenlose Darstellung der Provenienz
  • mindestens zwei Gutachten von unabhängigen und möglichst im aktiven Dienst stehenden Fachleuten, die sich zum Rang des Kunstwerks, zu seiner Bedeutung für die ankaufende Sammlung und zur Angemessenheit des Preises äußern
  • eine Abbildung des Kunstwerks, auch digital (300 dpi auf Din A4)

} aktuell


# KUNST AUF LAGER

ist ein partnerschaftliches Bündnis von vierzehn privaten und öffentlichen Förderern. Gemeinsames Ziel ist, die Erschließung und Sicherung wertvoller Kulturgüter in Museumsdepots umfassend zu unterstützen. Im Rahmen von Kunst auf Lager fördert die Ernst von Siemens Kunststiftung die Restaurierung und Konservierung von bedeutenden Kunstwerken sowie die Erschließung von Sammlungen durch Bestandskataloge.
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Kunst auf Lager

# ARSPROTOTO

Die aktuelle Fördertätigkeit der Ernst von Siemens Kunststiftung können Sie ab jetzt auch regelmäßig in der Zeitschrift Arsprototo verfolgen. Eine Kooperation mit dem von der Kulturstiftung der Länder herausgegebenen Magazin bot sich an, da beide Stiftungen seit vielen Jahren gemeinsam zahlreiche Ankäufe oder Ausstellungen fördern.
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# FÖRDERTÄTIG­KEITEN

ERWERB VON KUNST­WERKEN

ERICH HECKEL
Atelierszene, 1911/12
Mit diesem Ankauf gelangt das erste Werk Erich Heckels aus der Brücke Hoch-Zeit in das Dresdner Albertinum. Erich Heckel stellt hier eine Szene in Ernst Ludwigs Kirchners legendärem Atelier in Dresden-Friedrichstadt dar. In der Atelierwohnung versammelten sich die jungen Maler, die sich 1905 in Dresden zur Künstlergruppe BRÜCKE zusammengeschlossen hatten, mit Ihren Freundinnen und Modellen.
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GLASSCHNEIDER HEINRICH VOLCKERT
Prächtiger Deckelpokal,
ca. 1712
Vielleicht steht die Anfertigung des Pokals mit dem sog. Hamburger Hauptrezess von 1712 im Zusammenhang. Dieser verwies summarisch auf alle in Hamburg gültigen Rechtsordnungen und Rezesse und zog damit einen Schlussstrich unter die stattgehabten Machtkämpfe der letzten Jahrzehnte. Der große mit aufwändiger Schnittverzierung versehene Prunk-Deckelpokal aus farblosem Glas stammt es aus sächsischer Herstellung, genauer wohl aus der Königlichen Glashütte Dresden.
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AUSSTELLUNGEN

Julius Echter Patron der Künste

Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg

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